Sandy hatte schon als Kind ein ausgeprägtes Talent fürs Teilen – manchmal freiwillig, manchmal… nun ja… überraschend für die anderen Beteiligten. 😄


Während andere Kinder Süßigkeiten horteten wie kleine Drachen ihren Goldschatz, war Sandy eher der Typ: „Ach, nimm ruhig was davon!“ Ob die Besitzer der Sachen das immer genauso gesehen haben, sei dahingestellt.

 

Schon in ihrer Zeit als Ministrantin zeigte sich: Wenn Sandy etwas macht, dann mit Herzblut. Damals wurden Ostereier gefärbt und verkauft – natürlich für den guten Zweck. Und während andere Jugendliche ihr Geld in Fast Food, Mode oder fragwürdige Frisuren investierten, blieb Sandy ihrer sozialen Ader treu.

 

Mit dem Umzug nach Österreich begann dann das Abenteuer „Neustart deluxe“: neues Land, neue Leute, große Stadt Wien und vermutlich mehr Fragezeichen als Möbelkartons. Weil sie dort selbst viel Unterstützung bekam, war für sie schnell klar: Sobald möglich, möchte sie etwas zurückgeben.

Finanziell waren die ersten Jahre eher in der Kategorie „reich an Nudeln mit Ketchup“. Trotzdem wurde konsequent gespart – oft durch kleine Verzichte. Ein Kaffee weniger hier, ein Snack weniger da, und schwupps wanderte das Geld in den Spendentopf. Am Jahresende wurde die Summe dann still und heimlich gespendet. Ohne Facebook-Drama, ohne Konfetti, ohne „Schaut her, wie toll ich bin“. Einfach helfen.

 

 

Ganz ruhig blieb es allerdings nicht lange. Bei der Cold Water Challenge im September 2014 mit dem Wälderbähnle und später bei einem Sonderzug für das verstorbene Mitglied Martin Methner organisierte Sandy bereits öffentliche Spendenaktionen. Und spätestens da merkten viele: Wenn Sandy eine Idee hat, sollte man besser schon mal die Spendendose bereithalten. 😄

Kurz gesagt:
Manche Menschen sammeln Briefmarken.
Andere sammeln Pokale.
Sandy sammelt Verspätungen, Kilometer, verrückte Ideen – und vor allem Menschen, die gemeinsam Gutes tun wollen. 🚂🛵❤️